The village of Dobralak

The village of Dobralǎk is located in the Rhodope Mountains, 27 km southwest of Assenovgrad, the nearest large city, and about 50 km from Plovdiv. But for the short distance of 27 km it takes about an hour by car or by bus, because you go from the Thracian plain to an altitude of about 1300 meters above sea level. The Rhodopes are a very old mountain range, not very high, and it seems to consist of an endless number of hills that flow into each other like sea waves of different shades. The mountains are densely forested with beech trees and fir, spruce and pine trees grow on the higher parts. The whole Rhodope Mountains are a single nature reserve without being officially declared one. The village of Dobralǎk nestles in a small valley. Archaeological finds, Roman paths through the mountains and some old writings such as the monastic ordinance (Typikon) of the nearby Bačkovo monastery, founded in 1083, in which “Dobrolong” is mentioned, confirm the settlement of this area since primeval times. There are numerous legends about its origin.

 

Das Dorf Dobralǎk liegt im Rhodopengebirge, 27 km südwestlich von Assenovgrad, der nächstgrößeren Stadt, und etwa 50 km von Plovdiv entfernt. Aber für die kurze Entfernung von 27 km braucht man etwa eine Stunde mit dem Auto oder mit dem Bus, denn man fährt von der thrakischen Ebene bis auf eine Höhe von etwa 1300 Metern über dem Meeresspiegel. Die Rhodopen sind ein sehr altes Gebirge, nicht sehr hoch, und es scheint aus endlos vielen Hügeln zu bestehen, die wie Meeres- wellen in unterschiedlichen Farbtönen ineinanderfließen. Die Berge sind dicht bewaldet mit Buchen und an den höheren Stellen wachsen Tannen, Fichten und Kiefern. Das ganze Rhodopengebirge ist ein einziges Naturreservat, ohne dass es offiziell dazu erklärt worden wäre. Das Dorf Dobralǎk schmiegt sich in ein kleines Tal. Archäologische Funde, römische Wege durchs Gebirge und einige alte Schriften wie beispielsweise die Klosterordnung (Typikon) des nahe gelegenen 1083 gegründeten Bačkovo Klosters, in der „Dobrolong“ erwähnt wird, bestätigen die Besiedlung dieser Gegend seit Urzeiten. Es gibt zahlreiche Legenden über seine Entstehung.